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S t a t u t e n des Vereines
 »ZenTuina - Zentrum für Tuina Anmo und TCM«

§ 1  Name und Sitz des Vereines

 (1) Der Verein trägt den Namen „ZenTuina – Zentrum für Tuina Anmo und TCM“

(2) Der Verein ist in Österreich sowie im Ausland tätig.

(3) Der Sitz des Vereins ist in Wien.

§ 2  Zweck des Vereines

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, stellt sich die Förderung der Allgemeinheit auf geistigem, kulturellem, sittlichem oder materiellem Gebiet, insbesondere auf dem Gebiet der Gesundheitspflege mit Hilfe von Tuina Anmo und TCM zur Aufgabe. Der Verein bezweckt in diesem Sinne die Koordination und Zusammenfassung aller Aktivitäten und Informationen, die der Förderung, öffentlichen Anerkennung, Qualitätssicherung und Verbreitung von Tuina Anmo und TCM dienen.

Was ist Tuina Anmo?

Tuina Anmo ist eine manuelle Technik und Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. „Tui“ bedeutet so viel wie schieben und „na“ heißt greifen. „An“ bezeichnet das Drücken von Zonen oder Punkten und „mo“ ist das oberflächliche Streichen. Diese Grundgriffe bilden zusammen mit vielen weiteren Techniken die Basis von Tuina Anmo. In der Kombination mit Akupressurpunkten und sanften Bewegungen die den Energiefluss anregen, ist Tuina Anmo eine ganzheitliche Anwendungsform.

Wozu dient Tuina Anmo?

Tuina Anmo kombiniert Grifftechniken mit Kenntnissen über Akupunkturpunkte und Leitbahnen der Energie (Meridiane).

Energetische Störungen und Disharmonien beim Menschen zu erkennen und diese wieder in Bewegung zu bringen, ist das Ziel der Tuina Anmo Praktik. Durch die ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen und eine darauf abgestimmte Tuina Anmo Massage können energetische Blockaden gelöst und die Energien in den Meridianen positiv beeinflusst werden.

Der Verein ist zu allen Handlungen, Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Vereinszwecks dienlich sind und mit dem Gesetz und diesen Statuten in Einklang stehen. Er ist gemeinnützig im Sinne der §§ 34 bis 47 Bundesabgabenordnung. Der Verein ist weder parteipolitisch noch konfessionell gebunden. Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.

Was ist TCM?

Der traditionellen Chinesischen Medizin liegt ein philosophisches Konzept mit einer 5000 Jahre alten Geschichte zugrunde. Der Mensch wird in seiner Ganzheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Mit verschiedenen Techniken wie Tuina Anmo, Ernährung nach den 5 Elementen der TCM, Sinopharmakologie oder Akupunktur kann ein energetisches Ungleichgewicht auf allen drei Ebenen positiv beeinflusst werden.

§ 3  Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

(2) als ideelle Mittel dienen

  • die Koordination und Zusammenfassung aller Aktivitäten und Informationen die der Förderung, öffentlichen Anerkennung, Qualitätssicherung und Verbreitung von Tuina Anmo und TCM dienen.
  • die Erweiterung des Bekanntheitsgrades von Tuina Anmo und TCM in Österreich und im deutschsprachigen Raum.
  • der Informationsaustausch und die Vernetzung aller Tuina Anmo Practitioner und an Tuina Anmo sowie an TCM Interessierten in Österreich und im deutschsprachigen Raum.
  • Öffentlichkeitsarbeit
    • Vertretung von Tuina Anmo Practitionern, die eine medizinische Basisausbildung haben, gegenüber den Sozialversicherungsträgern.
    • Etablierung des Tuina Anmo Practitioners als Teilgebiet der medizinischen und Heilmassage sowie die Anerkennung deren Leistung durch die Sozialversicherungsträger.
    • Etablierung und Bewerbung des Tuina Anmo Practitioners am österreichischen und internationalen Markt.
    • Information von Fachleuten, Laien, Interessierten und Institutionen.
  • Organisation
    • Organisation von Informationsveranstaltungen, die der Vermittlung des Vereinszweckes dienen.
    • Erstellen von Informationsbroschüren, Ton- und Videoaufnahmen, die der Vermittlung des Vereinszweckes dienen.
    • Organisation von Weiterbildungen für Mitglieder mit nationalen und internationalen ReferentInnen.
    • Organisation von TrainerInnen- Ausbildung sowie Sicherung der Qualitätsstandards.
  • Qualitätssicherung
    • Erarbeitung gemeinsamer Ausbildungsrichtlinien mit anderen Ausbildungsstätten.
    • Schaffung und Überprüfung von Ausbildungsrichtlinien für Tuina Anmo SchülerInnen, PraktikerInnen, TrainerInnen sowie LehrerInnen.
    • Qualitätssicherung der Ausbildung zum Tuina Anmo Practitioner.
    • Qualitätsicherung von Ausbildungsinhalten, Wissensvermittlung und Weiterbildungsangeboten.
  • Vermittlung
    • Vermittlung der vom Verein als qualifiziert eingestuften Aus- und Weiterbildungen.
    • Vermittlung von vom Verein als qualifiziert eingestuften Tuina Anmo Practitionern.
    • Aufbau eines Netzwerks zum Austausch und für Empfehlungs-Marketing für alle Tuina Anmo Practitioner und InteressentInnen.

(3) die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch

  • die Einhebung von Mitgliedsbeiträgen
  • Subventionen und Förderungen
  • Kostenersätze für Publikationen und Vereinsmateralien
  • Spenden und Schenkungen
  • Kostenersätze für die Teilnahme an Veranstaltungen, Seminaren und Vorträgen

Bei allen diesen Mitteln muss darauf Bedacht genommen werden, dass die gesamte Tätigkeit ausschließlich auf die Erfüllung des gemeinnützigen Zweckes eingestellt ist und nur jene Tätigkeiten ausgeübt werden, ohne die die genannten Zwecke nicht erreichbar wären. Die Tätigkeiten dürfen zu abgabepflichtigen Betrieben derselben oder ähnlicher Art nicht in größerem Umfang in Wettbewerb treten als dies bei Erfüllung der Zwecke unvermeidbar ist. Überschüsse aus all diesen angeführten Tätigkeiten müssen ausschließlich und unmittelbar zur Förderung der gemeinnützigen Zwecke des Vereins dienen. Die Mitglieder des Vereins dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Gleiches gilt bei Ausscheiden aus dem Verein, bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4  Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in

  • ordentliche
  • außerordentliche
  • Ehrenmitglieder
  1. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen und vom Vorstand als solche ausdrücklich anerkannt sind bzw. deren Status als ordentliches Mitglied des Vereines aufrecht ist.
  1. Außerordentliche Mitglieder sind jene, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern sowie Leistungen und Einrichtungen des Vereins in Anspruch nehmen.
  1. Ehrenmitglieder sind natürliche und/oder juristische Personen, denen diese besondere Mitgliedschaft wegen besonderer Verdienste um den Verein von der Generalversammlung auf Antrag des Vorstandes verliehen wird.

Mitglieder, die die Aufnahmekriterien nicht mehr erfüllen, können vom Vorstand in die ihrer Beteiligung an der Vereinsarbeit entsprechende Kategorie der Mitgliedschaft umgestuft werden. Die Umstufung ist dem Mitglied unverzüglich bekannt zu geben.

§ 5  Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die sich mit den Grundsätzen, Zielen und Zwecken des Vereins identifizieren, diese unterstützen und fördern.

(2) Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

(3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

§ 6  Beendigung bzw. Änderung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt

  • bei natürlichen Personen durch Tod
  • bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit
  • durch freiwilligen Austritt
  • durch Ausschluss
  • oder durch Auflösung des Vereins.

(2) Der freiwillige Austritt aus dem Verein ist dem Vorstand schriftlich spätestens drei Monate vor Ablauf des Vereinsjahres, das mit dem Kalenderjahr zusammenfällt, anzuzeigen. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst für das nächstfolgende Vereinsjahr wirksam.

(3) Die Mitgliedschaft erlischt wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung länger als drei Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

(4) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedschaftspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

(5) Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand, wobei die Beschlussfassung für ordentliche Mitglieder einstimmig erfolgen muss. Bei außerordentlichen Mitgliedern genügt eine 2/3-Mehrheit.

(6) Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist kein Rechtsmittel möglich.

(7) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus dem in Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

(8) Die Rückstufung eines Mitgliedes (z.B. vom ordentlichen zum außerordentlichen Mitglied) kann aus den in Abs. 4 genannten Gründen vom Vorstand ausgesprochen werden.

(9) Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist kein Rechtsmittel möglich.

§ 7  Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen.

(2) Die ordentlichen Mitglieder sind verpflichtet, den administrativen, organisatorischen und konzeptionellen Vereinstätigkeiten mit der gebotenen Regelmäßigkeit nachzukommen.

(3) Mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.

(4) Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern zu.

(5) Als Organe des Vereins sind ausschließlich ordentlichen Mitglieder des Vereins zulässig. Ausgenommen davon sind Rechnungsprüferinnen/Rechnungsprüfer.

(6) Nur ordentliche Mitglieder sind an der Willensbildung in den Vereinsorganen zugelassen.

(7) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Statuten zu bekommen.

(8) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach ihren persönlichen Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins schaden könnte. Sie haben die Vereinsbeschlüsse und die Statuten zu beachten. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung - das heißt bis zum 31.3. des Kalenderjahres - der bei der Generalversammlung festgesetzten Mitgliedsbeiträge verpflichtet.

§ 8  Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind

  • die Generalversammlung
  • die Rechnungsprüferinnen/Rechnungsprüfer
  • der Vorstand
  • und das Schiedsgericht

§9  Die Generalversammlung

(1) Die Generalversammlung ist die Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsgesetzes. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder des Vereines teilnahmeberechtigt, stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder.

(2) Aufgaben der Generalversammlung:

  • Wahl des Vorstands alle 3 Jahre. Die Wahl kann gemäß § 9 Abs 4 auch früher beantragt werden
  • Enthebung des Vorstandes
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahl und Enthebung der Rechnungsprüferinnen/Rechnungsprüfer
  • Entgegennahme und Genehmigung des Rechnungsprüfungsberichts durch die Rechnungsprüferinnen/Rechnungsprüfer
  • Genehmigung des Rechenschaftsberichts des Vorstands
  • Beschlussfassung über den Voranschlag
  • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder
  • Verleihung und Aberkennung von Ehrenmitgliedschaften
  • Beschlussfassung über Statutenänderung
  • Beschlussfassung über die Vereinsauflösung
  • Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen

(3) Die ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich statt.

(4) Eine außerordentliche Generalversammlung findet

  • auf Beschluss des Vorstandes
  • auf Beschluss der ordentlichen Generalversammlung
  • auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten  Mitglieder (§ 7 Abs. 3) oder
  • auf Verlangen der Rechnungsprüfer

binnen acht Wochen statt.

(5) Die Einberufung einer Generalversammlung erfolgt durch den Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung.

(6) Die Einladung zu einer Generalversammlung hat mindestens einen Monat vor dem vorgesehenen Termin schriftlich oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene E-Mail-Adresse) an alle Mitglieder zu erfolgen.

 (7) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens eine Woche vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich oder per E-Mail (an die vom Vorstand bekanntgegebene E-Mail-Adresse) einzureichen.

(8) Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

 (9) Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn zum Zeitpunkt des Beginns mindestens die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Wenn bei Beginn der Sitzung die Beschlussfähigkeit nicht festgestellt werden kann, so wird die Sitzung um 30 Minuten verschoben. Im Anschluss ist die Generalversammlung dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.

(10) Sämtliche Beschlüsse bedürfen zu ihrer Gültigkeit der einfachen Stimmenmehrheit. Die Änderung der Vereinsstatuten sowie der Beschluss zur Auflösung des Vereins bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen

(11) Den Vorsitz in der Generalversammlung erfolgt durch die Obfrau/den Obmann des Vorstandes. Im Falle der Verhinderung erfolgt der Vorsitz durch seine(n) Stellvertreter(in).

(12) Über die Generalversammlung ist vom Vorstand ein Protokoll zu führen.

(13) Die Generalversammlung ist nicht öffentlich.

§ 10  Rechnungsprüferinnen/Rechnungsprüfer

(1) Die beiden Rechnungsprüferinnen/Rechnungsprüfer werden von der Generalver-sammlung auf die Dauer der Funktionsperiode des Vorstands gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

(2) Sie müssen nicht Mitglieder des Vereins sein.

(3) Sie dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein bzw. werden.

(4) Ihnen obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüferinnen/Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die entsprechenden Auskünfte zu erteilen. Sie haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

§ 11  Vorstand

 (1) Der Vorstand ist das Leitungsorgan im Sinne des Vereinsgesetzes und besteht zumindest aus drei, höchstens aber sieben Mitgliedern, die folgende Funktionen ausüben müssen:

  • Obfrau/ Obmann
  • SchriftführerIn
  • KassierIn

Bei mehr als drei Mitgliedern werden jeweils StellvertreterInnen ernannt. Jede Funktion ist persönlich auszuüben.

(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Er nimmt seine Tätigkeit am Tag nach seiner Wahl auf und bleibt bis zu dem Zeitpunkt im Amt, an dem der neue Vorstand gewählt wurde. Die Funktionsdauer beträgt drei Jahre.

(3) Der Vorstand hat die Möglichkeit Mitglieder, die mit dem passivem Wahlrecht ausgestattet sind, in den Vorstand zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung bei der nächsten Generalversammlung einzuholen ist.

(4) Der Vorstand ist ermächtigt, bei Ausscheiden oder Ausfall eines gewählten Vorstandsmitglieds eine andere Person zu ernennen, wozu die nachträgliche Genehmigung bei der nächsten Generalversammlung einzuholen ist.

(5) Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines und ist mit allen Tätigkeiten betraut, soweit sie nach den Statuten dem Vorstand übertragen wurden. In seinen Wirkungsbereich fallen unter anderem folgende Aufgaben:

  • Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Verwaltung des Vereinsvermögens
  • Erstellung des Jahresvoranschlages, des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
  • Vorbereitung der Generalversammlung
  • Einberufung von ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlungen
  • Die Festsetzung der Tagesordnungspunkte für die Generalversammlung
  • Die Leitung der Generalversammlung
  • Vollzug aller von der Generalversammlung gefassten Beschlüsse
  • Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern

 (6) Der Vorstand wird von der Obfrau/vom Obmann, bei Verhinderung von seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

(7) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens zwei Drittel seiner Mitglieder anwesend sind. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Obfrau/ des Obmanns.

(8) Den Vorsitz führt die/der Obfrau/Obmann, bei Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

 (9) Außer durch Tod oder Ablauf der Funktionsperiode (§ 11 Abs 2) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (§ 11 Abs 10) oder durch Rücktritt (§ 11 Abs 11).

(10). Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder im Rahmen einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit entheben.

(11) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Wird die Mindestanzahl von drei Vorstandsmitgliedern unterschritten oder tritt der gesamte Vorstand zurück sind unverzüglich Neuwahlen anzusetzen.

(12) Besondere Aufgaben einzelner Vorstandsmitglieder:

  • Die Obfrau/ der Obmann ist der höchste Vereinsfunktionär. Ihr/ ihm obliegt die Vertretung des Vereins, besonders nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Sie/er führt den Vorsitz über die Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist sie/er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen. Diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
  • Die StellvertreterInnen vertreten die Obfrau/den Obmann bei deren/dessen Verhinderung und haben während der Vertretung alle Aufgaben der Obfrau/des Obmannes wahrzunehmen. Sollte die Obfrau/der Obmann während einer Funktionsperiode aus der Funktion ausscheiden, so übernehmen die Stellvertreter(innen) bis zu einer ordentlichen oder außerordentlichen Generalversammlung alle Aufgaben.
  • Die Schriftführerin/ der Schriftführer hat die Obfrau/ den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihr/ ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und der Protokolle der Vorstandssitzungen.
  • Die/der Kassier(in) ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins zuständig.
  • Schriftliche Bekanntmachungen und Ausfertigungen des Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind von der Obfrau/ dem Obmann und der Schriftführerin/ dem Schriftführer gemeinsam zu unterfertigen. In Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) sind die Unterschriften von Obfrau/Obmann und KassierIn erforderlich.
  • Soweit Vorstandsmitglieder mit Arbeiten betraut werden, die über ihre Vereinsfunktionen hinausgehen, können sie diese Leistungen (wie andere Mitglieder oder außenstehende Personen) dem Verein gegenüber werkvertraglich oder dienstvertraglich abrechnen.

§ 12  Schiedsgericht

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das

vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002.

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei Personen aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder zusammen. Sie dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

(3) Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

(4) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen.

(5) Die Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 13  Auflösung des Vereins

 (1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit aller abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Diese Mitgliederversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie eine/n AbwicklerIn zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem diese/r das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.

(3) Das im Falle der Auflösung oder bei Wegfall des begünstigten Vereinszweckes allenfalls vorhandene Vereinsvermögen ist ausschließlichen für gemeinnützige, kirchliche oder mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34ff. der Bundesabgabenordnung zu verwenden.

(4) Das letzte Leitungsorgan hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.

Leitbild

ZenTuina - Zentrum für Tuina Anmo und TCM, versteht sich als gemeinnütziger Verein, der die Zusammenarbeit von Tuina Anmo Practitionern, Auszubildenden und allen an Tuina Anmo Interessierten festigen und vertiefen möchte.

ZenTuina ist geprägt von einem offenen und humanistischen Weltbild.

Gegenseitige Wertschätzung und Respekt sind wesentliche Elemente für den Umgang miteinander.

Die Offenheit sowohl für traditionelles Wissen als auch für neue westliche Erkenntnisse bildet die Basis der Vereins- Kultur.

Ziel ist die ständige Weiterentwicklung und Weiterbildung, immer in Hinblick auf das Wohl des Einzelnen und das der Gemeinschaft.

 

Über Tuina Anmo

Tuina Anmo als eine Säule der Chinesischen Medizin beschreibt die manuelle Arbeit am Körper. Sie hat eine jahrtausende lange Tradition und einen ganzheitlichen Ansatz. Der Mensch wird in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet und entsprechend werden Grifftechniken, Akupressur Punkte und sanfte Bewegungen ausgewählt und durchgeführt. Tuina Anmo wirkt ausgleichend auf das körperliche und geistig/seelische Wohlbefinden.

 „Tui“ bedeutet so viel wie schieben und „Na“ heißt greifen. „An“ bezeichnet das Drücken von Zonen oder Punkten und „Mo“ ist das oberflächliche Streichen. Diese Grundgriffe bilden zusammen mit vielen weiteren manuellen Techniken die Basis von Tuina Anmo. In der Kombination mit Akupressur Punkten und sanften Bewegungen die den Energiefluss anregen, bietet Tuina Anmo einen ganzheitlichen Ansatz .

Tuina Anmo fördert neben dem allgemeinem Wohlbefinden einen erholsamen Schlaf, entspannt den Bewegungsapparat, unterstützt Verdauung und bringt einerseits innere Ruhe und Gelassenheit, andererseits kann sie anregend auf das Herz- Kreislaufsystem einwirken.

Tuina Anmo findet ihren Einsatz auch vor und nach sportlichen Aktivitäten sowie zur Konzentration der persönlichen Leistungsfähigkeit.

Das Ziel von Tuina Anmo ist der freie Fluss von Qi, der körpereigenen Energie, der durch Stresssituationen oder andere emotionale Belastungen gestört werden kann. Durch gezielte Grifftechniken und die Auswahl spezieller Akupressur Punkte kann der Körper wieder in Ausgleich bzw. in seine Mitte kommen. Energien werden freigesetzt und stehen für die Herausforderungen des Lebens zur Verfügung.

Über uns

ZenTuina versteht sich als gemeinnütziger Verein, der die Zusammenarbeit von Tuina Anmo Practitionern, Auszubildenden und allen an Tuina Anmo Interessierten festigen und vertiefen möchte.

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, stellt sich die Förderung der Allgemeinheit auf geistigem, kulturellem, sittlichem oder materiellem Gebiet, insbesondere auf dem Gebiet der Gesundheitspflege mit Hilfe von Tuina Anmo zur Aufgabe. Der Verein bezweckt in diesem Sinne die Koordination und Zusammenfassung aller Aktivitäten und Informationen, die der Förderung, öffentlichen Anerkennung, Qualitätssicherung und Verbreitung von Tuina Anmo dienen.

Der Verein wurde im Dezember 2012 von Petra Faustka gegründet.

 

Ulrike Berger

Obfrau

Das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen standen schon immer im Mittelpunkt meines Interesses. Mit dem Studium der Humanmedizin, der Ausbildung zur diplomierten Entspannungstrainerin sowie der akademischen Lebens- und Sozialberaterin und zum hypnosystemischen Coach lernte ich immer mehr über den ganzen Menschen. Die Beschäftigung mit der TCM und insbesondere mit Tuina Anmo lehrte mich, dass der Mensch in seiner Gesamtheit eine Einheit aus Körper, Geist und Seele ist und auch als solche wahrgenommen werden will. Tuina Anmo ist eine perfekte Ergänzung, um zur Gesundung bzw. Gesunderhaltung des Einzelnen beizutragen.

 
Mein Leitsatz:   "Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg"   (Laozi)   
 
 
 

Mag. Margareta Tomitzi

Kassierin und Verwaltung
 
Während meiner langjährigen Tätigkeit in der Administration der Erwachsenenbildung bei der Manus Massageschule habe ich die TCM und Tuina-Anmo kennen gelernt. Von der Begeisterung der Teilnehmer an der Tuina-Anmo-Practitioner Ausbildung angesteckt, bin ich überzeugt: Diese Massageform gehört verbreitet! Ich unterstütze daher den ZenTuina - Verein in den administrativen Bereichen.  
 
  

Karin Lorenz

Schriftführerin
 
Im Jahr 2011 entdeckte ich die TCM für mich und seitdem bin ich begeistert von dieser jahrtausendalten Gesundheitslehre. Meine dreijährige Tuina Ausbildung habe ich im Februar 2013 begonnen und Anfang 2016 erfolgreich abgeschlossen. Seit August 2014 arbeite ich in einer TCM Ordination in Wien, wo ich vom Wissen zweier Chinesischen Ärztinnen viel lernen konnte. Die Traditionelle Chinesische Medizin fasziniert mich mit all ihren Facette und ich bin glücklich, einen Beruf gefunden zu haben, der mein Herz erfreut. Ich freue mich auf viele neue Erfahrungen und dass ich mit meinen Kunden
und Kundinnen ein Stück des Weges zusammen gehen darf und diesen Weg ein
bisschen berreichern kann. 
 
""Wohin du auch gehst, geh’ mit deinem ganzen Herzen"“ (eine Weisheit aus China)